![]() Ortsverband Laufenburg |
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Waldbrand: Gemeinsame Übung der THW-Ortsverbände am HochrheinAm Samstag den 11. Juli übten die drei Ortsverbände am Hochrhein nach der Konzeption des OV Bad Säckingen den Ernstfall. Folgende Lage wurde vorgegeben: Ein Waldbrand südlich des Eggberg-Beckens war ausgebrochen und die Feuerwehr hatte Ünterstützung angefordert. Rund 60 THW- Einsatzkräfte aus Waldshut-Tiengen, Laufenburg und Bad Säckingen waren mit schwerem Gerät gekommen. Die Ortsverbände aus Waldshut-Tiengen, Laufenburg trafen sich um 13:30 Uhr beim OV Bad Säckingen und wurden mit einer komplexen Lage konfrontiert. Die Feuerwehr musste mit Wasser versorgt werden, ein Zugang zum Brandherd war mit umgestürzten Bäumen und einem verunfallten Forstdienstfahrzeug blockiert und musste mit Fahrbahnplatten befestigt werden. Darüber hinaus wurde eine Person vermisst. Zur Koordination des Einsatzes sollte eine gemeinsame Einsatzleitung durch die drei Ortsverbände auf dem Parkplatz unterhalb des Eggberg-Beckens eingerichtet werden. Erstmals wurde hier die Kommunikation von drei Einsatzleitungen geübt. Ein besonderes Augenmerk der Einsatzleitung lag auch auf der Fürsorge für die Einsatzkräfte. Es wurde aufgefordert und erinnert, aufeinander zu achten und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Für den Notfall hatte das Deutsche-Rote-Kreuz Rickenbach Sanitätskräfte und ein Einsatzfahrzeug bereitgestellt. Bei glutheißer Mittags-Hitze errichtete der OV Waldshut-Tiengen zwei Wasserbecken mit ca. 20.000 bzw. 9.000 L Inhalt am Rhein. Die große Hannibal-Pumpe füllte mit einer Leistung von 5.000 L/Min diese in kurzer Zeit mit Rheinwasser. Zehn sog. IBC-Container (Intermediate Bulk Container) mit je 1.000 L Fassungsvermögen hatten die Laufenburger auf einem Tieflader bereitgestellt. Sie wurden schnell gefüllt und standen zur Versorgung der Feuerwehr auf dem Eggberg bereit. Der Transport dieser Last hinauf auf den Eggberg forderte das MAN Zugfahrzeug deutlich. Einige Landwirte aus Egg und Umgebung unterstützten als freiwillige Einsatzkräfte mit ihren Traktoren und Güllefässern die Versorgung mit Löschwasser. In der Zwischenzeit hatte oben auf dem Eggberg eine gemischte Einsatzgruppe die Zufahrt zum Einsatzort von blockierenden Baumstämmen befreit und das verunglückte Forstdienstfahrzeug mit einem Greifzug geborgen. Sehr schnell ging anschließend das Verlegen der Fahrbahnplatten. Der Zugang zur Einsatzstelle war so für Fahrzeuge bis zu 40 Tonnen gesichert. Auch die vermisste Person konnte nach dem Einsatz der Drohne des OV Bad Säckingen geortet und schließlich geborgen werden. Gegen 17:00 Uhr wurde durch die Einsatzleitung das Übungsende bekanntgegeben. Nach Abbau und Räumung der Einsatzorte traf man sich auf dem Gelände des OV Bad Säckingen zur Manöverkritik. Die Übungsleitung stellte um 17:30 Uhr eine erfolgreiche Übung fest. Das DRK Rickenbach musste nicht eingreifen, alle haben die Übung unbeschadet überstanden. Während der Übung haben sich wichtige Erkenntnisse ergeben durch die Abläufe und die Kommunikation verbessert werden können. Die Küchengruppe des THW Bad Säckingen lud zum Abschluss zur Stärkung mit Getränken, Gegrilltem und Salaten ein. Das wurde von den Einsatzkräften, die bei dieser „heißen“ Übung physisch deutlich gefordert waren, gerne angenommen. Übrigens: Die Waldbrandgefahr wird vom Deutschen Wetterdienst mit einem Index von 1 (geringe Gefahr) bis 5 (höchste Gefahr) angegeben. Die aktuellen Werte liegen in Baden-Württemberg bei 4 !! In unserem Landkreis durchweg bei 4 und in der Gegend um Wutöschingen sogar bei 5 !!! Ebenso in Rheinfelden und in Freiburg bei 5. Bericht und Fotos: THW Laufenburg, Carsten Hansen
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