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THW Laufenburg unterstützt Schulen

Der Ortsverband des THW in Laufenburg unterstützt zusammen mit anderen Hilfsorganisationen des Zivilschutzes Schulen der Region bei der Umsetzung des Unterrichts "Katastrophenschutz".

Mehrfach fanden inzwischen sogenannte "Katastrophenschutz-Tage" an Schulen der Region statt. Neben dem ZHW unterstützten das deutsche Rote Kreuz,die Feuerwehren der Gemeinden und auch die Bergwacht unterstützten als Mitglieder der "Blaulicht-Familie" die Schulen bei der Durchführung des Unterrichts. Im Mittelpunkt standen jeweils praktische Übungen in denen die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen konnten. Zwar waren nicht "Katastrophen" die Lehrinhalte, aber durchaus Tätigkeiten, die bei Unglücken Anwendung finden. Von der Erstversorgung eines Patienten (DRK), über Löschübungen bei Bränden (FFW) bis hin zu Bergungen mit schwerem Gerät (THW) vermittelten den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Tätigkeit von Hilfskräften der Zivilschutzorganisationen.

Warum das Ganze? Unter dem Eindruck der weltpolitischen Ereignisse der letzten Jahre rückt der Zivilschutz mehr und mehr in den Focus der Politik, der Medien und der Bevölkerung.

Unter Zivilschutz versteht man alle nicht-militärischen Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung vor kriegerischen Handlungen und Katastrophen. Während in Deutschland der Bund für den Schutz im Verteidigungsfall (Zivilschutz) zuständig ist, obliegt der Schutz bei Friedenskatastrophen den Bundesländern (Katastrophenschutz). Zentral ist dabei das integrierte Hilfeleistungssystem, das staatliche Organisationen und ehrenamtliche Kräfte verbindet.

Kernaufgaben des Zivilschutzes

Der Zivilschutz umfasst verschiedene Maßnahmen, um Menschenleben zu retten und die Infrastruktur aufrechtzuerhalten:

  • Warnung & Information: Bevölkerungswarnung über Sirenen, Radio und Smartphone-Apps.
  • Schutzbau: Bereitstellung und Erhalt von Schutzräumen und Bunkern.
  • Katastrophenhilfe: Unterbringung, Betreuung und medizinische Versorgung.
  • Selbstschutz: Aufklärung und Vorbereitung der Bevölkerung auf Notfälle (z.B. durch Notvorräte).

Träger und Organisationen: In Deutschland stützt sich das Hilfeleistungssystem maßgebend auf ehrenamtliches Engagement, das durch hauptamtliche Kräfte ergänzt wird:

  • Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW): Die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes für den Zivil- und Katastrophenschutz.
  • Hilfsorganisationen: Wie das DRK, die Johanniter, die Malteser, der ASB oder die DLRG, Bergwacht.
  • Feuerwehren: Die lokalen Brandschutz- und Rettungskräfte.
  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Die zentrale Behörde des Bundes.
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