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Neuer Spinnanker für das THW-Laufenburg

Das THW-Laufenburg hat einen neuen Spinnanker zur Verfügung. Die Installation eines solchen Ankers wurde während der üblichen Dienstzeit am Montagabend in Stadenhausen geübt. Je nach Bodenbeschaffenheit dient der Spinnanker als Anschlagspunkt für Lasten bis zu 3,5 Tonnen.

Der Hersteller "Spinnanker " beschreibt auf seiner Seite die Funktion:

"Der Spinnanker ist eine betonlose Fundamenttechnik, die sowohl als Fundamentpunkt oder auch als Abspannpunkt verwendet werden kann. Er kann Zug- und Druckkräfte gleichmäßig aufnehmen. Auch hohe Horizontalkräfte können mit diesem System aufgenommen werden.

Das Produkt besteht primär aus einer Ankerplatte mit Gewinden, Gewindestäbe und einer Aufbaukonstruktion. Die Gewindestäbe werden durch die Ankerplatte in den Boden eingedreht und wirken wie ein Verdrängungspfahl. Die Aufbaukonstruktion wird kraftschlüssig mit Schrauben an der Ankerplatte befestigt."

Während der Übung wurde deutlich. Das Setzen des Spinnankers dauerte über zwei Stunden und empfiehlt sich daher nur für dauerhafte Sicherungen. Auch ist eine genaue Kenntnis über die Bodenbeschaffenheit bis ca. 2 m Tiefe notwendig. Im Boden liegende Versorgungsleitungen könnten durch die 2 m langen Gewindestäbe beschädigt werden. Für kurzfristige Sicherungen müssen andere Anschlagspunkte gefunden werden. 

Insgesamt aber stellt der Spinnanker eine interessante Erweiterung der Fähigkeiten des THW-Laufenburgs dar.

Bericht und Bilder: THW Laufenburg, Carsten Hansen

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