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Waldbrand bei Hochsal

Schon zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden mussten die Feuerwehren des Kreises ausrücken, um einen Waldbrand zu bekämpfen. Dieses Mal wurden gegen 11:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Laufenburg und weitere Feuerwehren der Region zu einem Waldbrand nördlich von Hochsal gerufen.

Zwischen Haubach und Hotzenwaldstraße brannte der Wald auf größerer Fläche. Da der Waldbrand auf Stufe 3 (mittlere Gefahr) eingestuft wurde, war ein erhöhter Personalaufwand einzuplanen.  Deshalb wurden auch die Feuerwehren der Region sowie das THW-Laufenburg alarmiert. Das Feuer fraß sich den steilen Hang oberhalb des Haubachs hinauf. Plötzlich standen auch Bereiche weit oberhalb des Ursprungsbrandes in Flammen. Offensichtlich hatte sich das Feuer unterirdisch hinaufgefressen. Mit einer Drohne konnten die Ausbreitung des Brandes und Glutnester identifiziert werden. Die Feuerwehr flutete das Gebiet großflächig. Hierbei kam das LUF 60 (Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug) der Feuerwehr Lauchringen zum Einsatz. Dieses ferngesteuerte Löschfahrzeug kann über 2000 Liter Wasser in der Minute entweder als Stahl oder Sprühnebel werfen. Diesen Durst stillten zahlreiche Landwirte, die mit ihren Güllewagen Wasser aus dem Rhein zur Einsatzstelle brachten. Den Löschwassermengen hielt der Brand nicht statt und so konnte gegen 16:00 Uhr der Waldbrand als gelöscht angesehen werden. Ca. 6000 qm Wald waren jedoch durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Das THW-Laufenburg unterstützte die Feuerwehr beim Verlegen und Aufräumen der Schläuche und versorgte die durstigen Pumpen mit Treibstoff.

Das LUF 60 (Löschunterstützungsfahrzeug 60) ist ein ferngesteuertes, kettengetriebenes Spezialfahrzeug der Feuerwehr mit einem 140-PS-Dieselmotor. Es erzeugt feinen Wassernebel mit Wurfweiten bis zu 60 Metern und bis zu 2.400 Litern pro Minute, und es belüftet oder entraucht Räume mit bis zu 90.000 m³/h Luftleistung. Das Gerät kostet ca. 250.000 €. Es ist anzunehmen, dass es in Zukunft immer wieder zum Einsatz im Landkreis Waldshut kommen wird.

Bericht und Fotos: THW Laufenburg, Carsten Hansen

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